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Ablauf und Inhalt

Problembasiertes Lernen

Die Ausbildung basiert auf dem Konzept des problembasierten Lernens (PBL). Ausgangspunkt für das Lernen bilden Berufssituationen aus dem Praxisalltag. Ergänzend zum PBL werden berufsrelevante Fähigkeiten und Fertigkeiten praxisnah trainiert.

Film und Informationen zu „Kompetent mit PBL – In der Ausbildung von Gesundheitsberufen“ finden Sie hier.

Film „Problem-based Learning und verwandte Ansätze – Diskussion zwischen den drei Kongressleitungen“ finden Sie hier .

Selbstgesteuertes Lernen

Das aktive und selbstgesteuerte Lernen hat einen hohen Stellenwert. Die Ausbildung ist modular gestaltet und in verschiedene Unterrichtsblocks unterteilt. Die Blocks dauern in der Regel fünf Wochen.

Drei Lernbereiche

Die Ausbildung erfolgt je zur Hälfte am BGS (Theorie) und in verschiedenen Institutionen des Bündner Gesundheitswesens (Praxis). Diese beiden Lernbereiche werden durch den dritten Lernbereich „Training und Transfer“ vervollständigt. Dieser ermöglicht das gezielte Training von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen sowie das Transfer-Lernen der Theorie in die Praxis und umgekehrt. Er macht etwa 20 Prozent der gesamten Ausbildung aus.

Praktika

Die Studierenden sind bei einem Praxis-Betrieb angestellt (zu mindestens 50%). Während der Ausbildung müssen Praktika in mindestens zwei Arbeitsfeldern der Pflege absolviert werden (Akutsomatik, Langzeitpflege, Psychiatrie, Spitex, Rehabilitation oder Kinder/Jugendliche/Frauen/Familien). Dabei wird für Fachangestellte Gesundheit (FaGe) das Arbeitsfeld, in dem das Fähigkeitszeugnis Fachperson Gesundheit erworben wurde, als bereits absolviertes Arbeitsfeld angerechnet. Empfohlen wird mindestens ein Betriebswechsel. Der Praxis-Betrieb ist für die Organisation der Fremd-Praktika (Praktika in den anderen Arbeitsfeldern) verantwortlich.
Die gemeinsamen Unterrichtsblöcke, die von den Studierenden besucht werden, vermitteln grundlegendes Wissen und Können für alle Arbeitsfelder der Pflege. Die Studierenden schliessen ihre Ausbildung im Praxis-Betrieb ab, in welchem sie angestellt sind.

Neu: Berufsbegleitender Pilotbildungsgang integriert im Vollzeitbildungsgang

Ab März 2023 führt das BGS einen Pilotbildungsgang durch, der berufsbegleitend absolviert werden kann, aber mehrheitlich in den Vollzeitbildungsgang integriert ist. Dieser Bildungsgang ersetzt in Zukunft den bisherigen berufsbegleitenden.

Das heisst in Bezug auf die Regelungen, dass die Promotionsordnung (PO) HF vollzeit auch für den neuen berufsbegleitenden Bildungsgang gültig ist und die Promotionskriterien mit den dazugehörigen Prüfungsanlässen zur Anwendung kommen.

Die Dauer und die Anzahl der Präsenzwochen an der höheren Fachschule bleiben unverändert zum bisherigen Bildungsgang HF berufsbegleitend (32 Wochen Präsenzunterricht am BGS plus rund 600 Stunden Fernstudium). Der Praktikumsverlauf orientiert sich an Ausbildungsjahren, d.h. das erste Ausbildungsjahr beinhaltet das erste Praktikum, das zweite Jahr das zweite Praktikum etc. Auf Grund der reduzierten Anzahl Blockwochen wird ein im Umfang und Inhalt festgelegter und von der Schule begleiteter Selbstlernanteil im Blended Learning Format (Präsenzlernen gemischt mit virtuellen Online-Lernsettings) im  Theorie- und Skillsunterricht angeboten. Die Zusatzfächer Englisch und Naturwissenschaften werden ebenfalls mehrheitlich im Blended Learning Format umgesetzt und gemäss PO HF vollzeit geprüft.

Nichteinschlägig vorgebildete Personen können wie bisher mit dem Bildungsgang HF vollzeit die Theorie des ersten Jahres absolvieren (Start KW 38) und nach Bestehen der Theorie des ersten Ausbildungsjahres in den dreijährigen berufsbegleitenden Bildungsgang übertreten.

Anmeldungen für einschlägig vorgebildete Personen sind noch bis Ende Februar 2023 möglich!

Ausbildungsplan des berufsbegleitenden Studiums (regulär und verkürzt)

Ausbildungsplan HF Pflege Vollzeit- und berufsbegleitendes Studium 2022/2023
Ausbildungsplan Pilotprojekt HF bb