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Energie- und Klimawerkstatt

Die FaGe-Lernenden im zweiten Lehrjahr haben sich während ca. zwei Monaten, von November bis Januar, mit dem Thema Energie und Umwelt auseinandergesetzt. Eine Input-Veranstaltung der zwei engagierten jungen Personen aus der Stiftung myclimate Schweiz hat die Lernenden inspiriert und dazu bewogen, ihre eigenen Ideen zu entwickeln und Projekte umzusetzen. So blieb das Thema Energie und Umwelt nicht nur ein Unterrichtsstoff, den es zu lernen gilt, sondern wurde zu einem Anliegen, das alle betrifft, unabhängig ob in der Schule, im Betrieb oder zu Hause im Alltag.

Einige Gruppen haben ganz kleine, dafür aber ganz konkrete Schritte unternommen, andere Gruppen brachten es bis zur Planung, weil für die Umsetzung der Ideen noch viel Denk- aber auch Organisationsarbeit nötig gewesen wäre. In einem mit Arbeit oder Unterricht voll ausgefüllten Alltag ist es manchmal sehr schwierig, noch zusätzliche Zeit für solche Projekte zu finden. Die Erfahrung, die Projektmethode konkret umzusetzen, habe sich auf jeden Fall gelohnt, so berichten die Lernenden.

In der folgenden Auflistung sind knappe Zusammenfassungen der jeweiligen Projekte zu lesen, aus denen man die Interessen der Lernenden ableiten kann.

 

Projekte

Ziel: Papierverbrauch reduzieren

Diese Gruppe hat sich mit der Produktion von Papier und der Möglichkeit den Papierverbrauch zu reduzieren beschäftigt. Dafür haben die Gruppenteilnehmerinnen eine Recherche im Internet durchgeführt, Daten zusammengetragen, Berechnungen und Vergleiche gemacht, eine Umfrage durchgeführt und einige Empfehlungen formuliert.

Lorena Alig, Lea Krättli, Chiara Burri, Céline Caduff (FaGe 17d)

 

Ziel: Für Mülltrennung sensibilisieren

Die zwei Lernenden dieser Gruppe haben auf das Gewissen denjenigen Mitschülerinnen und Mitschüler wirken wollen, die allerlei Abfall unsortiert in die Abfallkübel werfen, obwohl am BGS getrennte Behälter für verschiedene Abfallsorten zur Verfügung stehen. Sie haben sich verschiedene Sprüche ausgedacht und wollen diese an die jeweiligen Abfall-Behälter anbringen, mit dem Ziel, alle für die Trennung zu sensibilisieren, nicht nur in der Schule, sondern auch an ihrem Arbeitsplatz oder zu Hause.

Andrin Hassler, Raffael Sigron (FaBe Kin 17a)

 

Ziel: Foodwaste vermeiden

Die drei Lernenden haben aus abgelaufenen Lebensmitteln Kuchen gebacken und an einem Stand in der Schule verteilt. Begleitet war die Aktion mit einer Aufklärung über Foodwaste in der Schweiz. Auf einem Info-Plakat haben sie Zahlen und Fakten zusammengetragen und in einem persönlichen Gespräch die Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrpersonen auf das Thema aufmerksam gemacht.

Selina Caflisch, Romina Stoffel, Sina Hersche (FaGe 17e)

 

Ziel: Stromverbrauch reduzieren / sorgfältiger Umgang mit Batterien

In diesem Projekt ging es um einen Versuch, den Patientenheber in zwei Pflegeinstitutionen durch die menschliche Kraft (Kinästhetik) zu ersetzen. Weil der Stromverbrauch von diesem Gerät gering war, beschäftigten sich die Lernenden schliesslich mit der Herstellung von Batterien und sensibilisierten ihre Mitlernenden dafür, sorgsam mit Batterien umzugehen und sie umweltgerecht zu entsorgen.

Lea Aliesch, Lorena Osmanaj, Cécil Bebi (FaGe 17d)

 

Ziel: Strom- und Wasserverbrauch reduzieren

Zwei Lernende aus zwei verschiedenen Klassen arbeiten auf der gleichen Station im Spital. Ihnen ist aufgefallen, dass die Geschirrspülmaschinen zu oft eingeschaltet werden, unabhängig davon, ob sie mit dem Geschirr optimal gefüllt sind oder nicht. Sie sensibilisierten ihre Mitarbeiterinnen mit einem Kleber, dass die Maschine erst dann eingeschaltet werden soll, wenn sie voll ist, denn so wird sowohl Wasser wie auch Strom gespart. 

Anna Lee Freitas, Maniphone Chok (FaGe 17d), Mariana Raimundo (FaGe 17e)

 

Ziel: Medikamentenbecher wiederverwenden – Plastikabfall reduzieren

Zwei Lernende haben den Umgang mit Medikamentenbechern in den Institutionen, in denen sie arbeiten, verglichen. Sie haben festgestellt, dass eine Institution die Becher wiederverwendet und die Becher in der anderen nach einmaligem Gebrauch im Abfall landen. Sie wollten die umweltschonende Variante auch in der anderen Institution anwenden. Es hat sich aber herausgestellt, dass die finanzielle Ersparnis zu klein und der ökologische Nutzen ebenso gering wären.

Blerta Ajdini (FaGe 17d), Sheyenne Strub, Sina Fliri (FaGe 17e)

 

Ziel: Plastikabfall in der Schule reduzieren

Die Lehrpersonen und Lernenden des BGS, welche in der naheliegenden Mensa des Instituts für berufliche Weiterbildung (ibw) zu Mittag essen, bekommen ihr Essen in Plastikboxen. So landen täglich zahlreiche Plastik-Boxen im BGS-Abfallkübel. Die Lernenden haben eine Alternative aus wiederverwertbarem Material gefunden und alle Abklärungen, sowohl in der ibw-Mensa wie auch am BGS getroffen. Die Lernenden könnten Boxen für ein Jahr mieten, sie jeden Tag in die Schule nehmen und diese am Ende des Schuljahres wieder zurücksenden. Die Lernenden würden selber die organisatorische Arbeit übernehmen.

Sarina Gehrig, Lea Bernardi, Lorena Bontempi (FaBe Kin 17a)

 

Ziel: Plastikabfall in der Schule reduzieren

Die Lernenden haben beobachtet, wie ihre Kolleginnen und Kollegen, aber auch die Lehrpersonen, ihr in der Stadt gekauftes Mittagessen in Plastiktaschen in die Schule bringen. Die Plastiktaschen landen im Abfall. Sie haben aus alten Kleidern und Stoffresten wiederverwendbare Stofftaschen genäht und möchten diese in einem Korb beim Ausgang allen zur Verfügung stellen.  Ein selbstgedrehtes Kurzvideo soll auf diese Problematik aufmerksam machen.

Rahel Lechmann, Chiara Rüegg, Carmen Brunner, Seraina Burger (FaGe 17e)

 

Autoren: Rebekka Wyss und Marija Baric

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