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MAY
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Stille Heldinnen des afrikanischen Alltags, Fotoausstellung am BGS

Geschrieben in der Kategorie Porträt

Christoph Gödan, porträtiert Grosseltern mit ihren Enkelkindern in Südafrika und in Tansania, welche ihre Enkelkinder betreuen, da deren Eltern an Aids verstorben sind. Das BGS stellt vom 25. Mai bis 18. Juni 2010 solche Fotos aus.

Den Kampf gegen Aids in Afrika bekommen die alten Menschen besonders zu spüren. Häufig pflegen sie ihre aidskranken Kinder bis zu deren Tod. Danach betreuen sie noch die Enkelkinder und ziehen diese auf. Bereits heute wird jedes zweite Waisenkind im südlichen Afrika von seiner Großmutter aufgezogen. Die alten Menschen bekommen so im sozialen Netz eine sehr wichtige Rolle.

Die Fotoausstellung am BGS zeigt Grossmütter in sehr unterschiedlichen Lebensräumen und in verschiedenen, hauptsächlich ländlichen Gebieten. Das Gemeinsame an all diesen traurigen Geschichten ist das Fehlen jeglicher staatlicher Unterstützung. Die sozial Schwächsten Afrikas bekommen von verschiedenen Projekten westlicher Staaten Unterstützung. Ein solches Projekt ist „Social Cash Transfers“. Die Unterstützung kostet wenig und ist sehr wirksam. Auch dieses Projekt ist Inhalt der Ausstellung.

Der Fotograf: Christoph Gödan, 1963 im schwäbischen Reutlingen geboren, wurde in den 90er-Jahren bekannt durch Reportagen über die Kriegs- und Nachkriegsgebiete auf dem Balkan. Er arbeitet für Zeitungen wie der Spiegel, Focus, die Tageszeitung, die Zeit und u.a. auch für die Neue Zürcher Zeitung.

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