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MAR
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Resistente Tuberkelbazillen – Gefahr für die Bündner Bevölkerung?

Geschrieben in der Kategorie Porträt

Der zweite Vortrag aus der BGS-Vortragsreihe „Schöner – Besser – Gesünder?“ findet am 8. April 2009 statt.

Ein Drittel aller Menschen ist mit dem Tuberkulosebakterium infiziert und jährlich sterben weltweit zwei Millionen Menschen an Tuberkulose. Selbst in Ländern mit einem hoch entwickelten Gesundheitswesen ist die Krankheit wegen der neuen resistenten Tuberkuloseformen mitunter schwierig zu behandeln. Fehlerhafte oder falsche Dosierung der Medikamente oder Unterbrüche in der Behandlung können zur gefürchteten Entwicklung antibiotikumresistenter Bakterienstämme führen.
Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, ob die Bündner Bevölkerung durch den weltweiten Anstieg von antibiotikaresistenten Tuberkelbazillen gefährdet ist. Wir erfahren mehr aus der Tuberkuloseforschung und werden einen Einblick in die Arbeit von Dr. Diacon, Tygerberg Hospital in Kapstadt, Südafrika, erhalten.

Der zweite Vortrag vom Mittwoch, 8. April, beginnt um 19 Uhr im Hörsaal BGS, Gürtelstrasse 42, in Chur. Er dauert etwa 1½ Stunden. Referent ist Andreas Diacon, Dr. med., Facharzt für Pneumologie. Direktor Klinische Tuberkuloseforschung an der Universität Stellenbosch, Kapstadt, Südafrika, Träger des „Swiss TB Award 2004“. Unkostenbeitrag 20 Franken. Die Kasse ist offen ab 18.30 Uhr.

Hier geht es zum Flyer

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