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Problembasiertes LernenDie Ausbildung basiert auf dem Konzept des Problem basierten Lernens (PBL). Ausgangspunkt für das Lernen bilden Berufssituationen aus dem Praxisalltag. Ergänzend zum PBL werden berufsrelevante Fähigkeiten und Fertigkeiten praxisnah trainiert. |
Selbstgesteuertes LernenDas aktive und selbst gesteuerte Lernen hat einen hohen Stellenwert. Die Ausbildung ist modular gestaltet und in verschiedene Unterrichtsblocks unterteilt. Die Blocks dauern in der Regel fünf Wochen. |
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Drei LernbereicheDie Ausbildung erfolgt je zur Hälfte am BGS (Theorie) und in verschiedenen Institutionen des Bündner Gesundheitswesens (Praxis). Diese beiden Lernbereiche werden durch den dritten Lernbereich "Training und Transfer" vervollständigt. Dieser ermöglicht das gezielte Training von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen sowie das Transfer-Lernen der Theorie in die Praxis und umgekehrt. Er macht etwa 20 Prozent der gesamten Ausbildung aus. |
Im folgenden Film sehen Sie alle Lerngefässe, die für das Lernen und Lehren an der Höheren Fachschule Pflege bedeutsam sind.
Vertiefungen
Während der Ausbildung werden Vertiefungen in den Arbeitsfeldern "Pflege und Betreuung von Menschen mit Langzeiterkrankungen", "Pflege und Betreuung psychisch erkrankter Menschen" sowie "Pflege und Betreuung somatisch erkrankter Menschen" angeboten. Das spezifische Wissen und Können für die gewählte Vertiefung wird den Studierenden in speziellen Unterrichtsblocks (4 Blocks à 5 Wochen) und in separaten Lerngruppen vermittelt. Die gemeinsamen Unterrichtsblöcke, die von allen Studierenden des Jahrgangs besucht werden, vermitteln grundlegendes Wissen und Können für alle Arbeitsfelder der Pflege. Im gewählten Vertiefungsbereich absolvieren die Studierenden im letzten Ausbildungsjahr zwei Praktika und schliessen auch ihre Ausbildung dort ab.
Verkürzte Ausbildung
Das BGS bietet seit März 2010 eine auf rund zwei Jahre verkürzte Ausbildung zur dipl. Pflegefachfrau/-mann HF an. Diese entspricht den eidgenössischen Vorgaben und orientiert sich am Rahmenlehrplan des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT. Angesprochen sind Fachpersonen Gesundheit mit einem eidg. Fähigkeitszeugnis.
Aufbau der verkürzten Ausbildung
Diese Ausbildung baut auf dem bereits erworbenen Wissen und Können der Bewerberin/des Bewerbers im Gesundheitswesen auf.
Die verkürzte Ausbildung startet in der 12. Kalenderwoche mit einem dreiwöchigen Einstiegskurs ins Studium. Danach folgen vier weitere einwöchige Blockkurse in den Kalenderwochen 18, 22, 26 und 35. Das Absolvieren des dreiwöchigen Einstiegskurses ist obligatorisch, währenddem der Besuch der vier weiteren Kurswochen fakultativ ist. Allerdings empfehlen wir auch den Besuch dieser vier Wochen sehr. Die Studierenden werden in diesen ersten sieben Wochen in der Schule Schritt für Schritt auf ihre neuen Aufgaben und die damit verbundene höhere Verantwortung vorbereitet. Sie lernen die neue Berufsrolle kennen und werden in das Konzept des problembasierten Lernens eingeführt. Nach dem erfolgreich absolvierten Einstieg ins Studium wird die Ausbildung ab der Kalenderwoche 36 gemeinsam mit den Studierenden der dreijährigen HF Ausbildung fortgesetzt. Somit wird die verkürzte Ausbildung ab dem zweiten Ausbildungsjahr nach den Bestimmungen und dem Ausbildungsplan des dreijährigen Bildungsgangs weitergeführt.
Die Aufnahme zur verkürzten Ausbildung ist im Aufnahmereglement HF Pflege verkürzt geregelt.
Anmeldeschluss für die verkürzte Ausbildung ist jährlich Ende Woche 48
Sofern sich für die verkürzte Ausbildung zu wenig Personen anmelden, behält sich das BGS vor, den dreiwöchigen Einstiegskurs in Absprache mit den zugelassenen Teilnehmenden, zeitlich und inhaltlich zu modifizieren. Die zum Studiengang zugelassenen Personen werden vom BGS jeweils bis zum 20. Dezember orientiert, wann und in welcher Form der Einstiegskurs durchgeführt wird.
Ausbildungsplan Datei downloaden (84 Kb)



