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Nachdiplomstudium HF Intensivpflege

Berufsbild

Das Arbeitsfeld auf der Intensivstation ist insbesondere geprägt durch:

  • Enge interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit
  • Behandlung von schwerstkranken und schwerverletzten Patienten
  • Begleitung von Patienten und Angehörigen in Krisensituationen
  • Zielorientiertes Handeln in komplexen pflegerischen Situationen
  • Umgang in kritischen Notfallsituationen
  • Umgang und Bedienung von hoch entwickelten technischen Geräten in einer entsprechenden IT-Umgebung

Im interprofessionellen Team auf der Intensivstation betreut die dipl. Expertin Intensivpflege NDS HF gemeinsam mit dem Ärzteteam lebensbedrohlich erkrankte oder schwer verunfallte Patientinnen und Patienten.
Intensivpflege bedeutet situationsgerechte Betreuung von Personen mit komplexen Erkrankungen oder Verletzungen, welche auf eine interdisziplinäre Behandlung und Pflege angewiesen sind. Dabei ist die Fähigkeit zur engen Zusammenarbeit im Team wie auch der angemessene Einsatz in Notfallsituationen entscheidend. Unterstützend setzt die dipl. Expertin Intensivpflege NDS HF gezielt und fachgerecht technische Hilfsmittel ein.
Das Nachdiplomstudium in Intensivpflege vermittelt vertieftes pflegerisches und technisches Wissen sowie pathophysiologisches Verständnis und zielgerichtetes Handeln. Im Arbeitsfeld der dipl. Expertin Intensivpflege NDS HF sind psychosoziale, ethische und familienbezogene Kompetenzen bedeutsam.

Film Dipl. Expertin/Experte Intensivpflege NDS HF im Kantonsspital Graubünden

Vom 21. bis 26. März 2016 berichtete die Südostschweiz täglich vom Alltag auf der Intensivpflegestation des Kantonsspitals Graubünden. In folgenden fünf Dokumenten finden Sie die interessante Berichterstattung (neu ergänzt mit dem Abschlussbericht vom 24. Oktober 2016):
Bericht Teil 1, 21. März 2016
Bericht Teil 2, 22. März 2016
Bericht Teil 3, 23. März 2016
Bericht Teil 4, 24. März 2016
Bericht Teil 5, 26. März 2016
Abschlussbericht, 24. Oktober 2016

BGS als Bildungsanbieter

Das BGS verfügt in seinen grosszügigen und bestens ausgestatteten Lernräumen über die notwendige Infrastruktur, um das Lernen und Lehren bei den Studierenden zu fördern und zu unterstützen.

Das BGS und die Partnerspitäler – starke Bildungspartner

Bildungspartner des BGS für das NDS HF IP sind die verschiedenen Partnerspitäler als Lernorte Praxis. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Lernorten ist eine bestmögliche Übereinstimmung von Theorie und Praxis gewährleistet.
Die interdisziplinäre Intensivstation des Kantonsspitals Graubünden übernimmt in der praktischen Weiterbildung eine Zentrumsfunktion, da sie ein breites Spektrum aus wesentlichen Gebieten der Chirurgie, Traumatologie, Neurochirurgie und dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin abdeckt. Die Studierenden des NDS HF IP profitieren von diesem reichhaltigen, interdisziplinären Lernangebot.

Infos zum NDS HF IP Kantonsspital Graubünden

Entlöhnung und Kosten

Die Studierenden werden von der interdisziplinären Intensivstation eines Partnerspitals angestellt und zum üblichen Gehalt einer diplomierten Pflegefachperson HF entlöhnt.
Die Studiengebühren belaufen sich auf 920 Franken pro Semesster und die Abschluss-Prüfungsgebühr für das Diplomexamen beträgt 300 Franken.